Sonntag, 26. April 2009
Die Frage, die sich eine Nation stellt...
Doch irgendwann, als der Tag zur Neige ging, fragten sich wohl mehr Zuschauer zu Hause, was da wohl schon Vernünftiges herauskommen mochte, wenn ein ein BundesTAG BIS WEIT IN DIE NACHT HINEIN TAGTE...
Freitag, 10. April 2009
Osterchaos 2009
Dabei hatte man sich bei Hase & Co rechtzeitig entschlossen, so wie die Menschen auf Just-In-Time zu setzen, und die Chargen bei den Zulieferern so bestellt, das nicht alles auf ein Mal da war, sondern fortlaufend am Band gefärbt und verpackt werden konnte.
Und plötzlich war der Wurm drin: die Farben waren wieder zu spät eingetroffen, die Hälfte der gekochten Eier (die man dieses Jahr günstig aus dem Osten bezog) war Schrott, und wenn schon mal alles glatt lief, streikten plötzlich die Arbeitshasen!
Nun kam bei Hase und Co natürlich allmählich der leise Verdacht auf, das dieses System bei den Menschen womöglich auch nicht immer so reibungslos klappte...als sich nun die Tür zu seinem Büro öffnete, hielt der Abteilungsoberhase unwillkürlich die Luft an.
Sonntag, 15. März 2009
Herrn Bissigs Kommentar zur aktuellen Schieflage
Das wäre zumindest schon mal ein Anfang, die Liste könnte natürlich nach Belieben fortgesetzt werden.
Freitag, 20. Februar 2009
Sichere Anzeichen für eine nahende Katastrophe
Montag, 2. Februar 2009
Nervenkrieg
Nun war die Frage: Wer von beiden würde als erster die Nerven verlieren?
Freitag, 23. Januar 2009
Ein Augenblick zum Verweilen...?
Und mitten in der Idylle eine Flussnymphe, die auf einem moosbewachsenen Stein inmitten all der Herrlichkeit saß, ein Geschöpf der Freiheit, dem Zeit nichts bedeutete...welcher Mensch hätte in diesem Augenblick wohl nicht am liebsten getauscht?
Und doch, die Nymphe machte eher ein betrübtes Gesicht, während sie bei sich dachte: Fließendes Wasser, pah, von wegen Luxus...das Wasser ist saukalt, die Wohnung im Moos feucht und zugig...am liebsten würde ich jetzt lieber irgendwo Miete zahlen und hätte dafür endlich mal warme Füße!
Donnerstag, 25. Dezember 2008
Frohe Weihnacht war mal
So hätte es eigentlich rundum allmählich gemütlich weihnachtlich geworden sein, der Weihnachtsmann mit seiner Kutsche über den Himmel ziehen sollen, um überall auf Erden fröhliche Stimmung und Geschenke zu verbreiten - doch daran haperte es wohl von Jahr zu Jahr mehr. Dieses Jahr zum Beispiel zeigten sich die Banken kurz nach den grandiosen Pleiten bei der Zusage von Krediten so knausrig, das der Weihnachtsmann einen Großteil der bestellten Geschenke schon nicht mehr vorfinanzieren konnte. Danach steckte er mit seinem Schlitten praktisch nur noch im Stau fest, einmal legte ihm sogar ein dienstübereifriger Verkehrspolizist wegen Parkens im absoluten Halteverbot die Kralle an die Kufen. Zu all dem kam noch das Problem mit der ständigen Umbestellerei, da sich kaum jemand noch richtig für etwas entscheiden konnte; und wenn schon, dann machte das Geschenkeverteilen kaum noch Spaß, weil nachher sowieso die Hälfte wieder umgetauscht wurde. Und zum Schluß gab es in Frau Holles Schneemaschine einen technischen Defekt, worauf auch noch der ganze schöne Schnee ausblieb.
Schließlich wurde dem Weihnachtsmann diese Geschichte zu bunt, er ergatterte sich unter zuhilfenahme der Ellbogen einen Platz an der Theke einer Kneipe in irgendeiner gottverlassenen Stadt, um sich ein paar doppelte Whiskey`s hinter die Halskrause zu kippen, während draußen vor der Tür ein Hund das Bein über seiner Mütze hob, die er sich wütend vom Kopf gerissen hatte (worauf sich unverklärt zeigte: selbst der an sich zeitlose Weihnachtsmann kämpfte gegen schütter werdendes Haar).
Freitag, 14. November 2008
Die ersten Tips für die Skisaison
(1) Denken Sie daran: Ihr Körper ist jetzt noch ein nasser Sack vom Sommer, den es mit Training, Training, und nochmals Training einzuschleifen gilt - erst wenn sämtliche Schmerzgrenzen überschritten sind, wird Ihr Körper klein beigeben. (2) Nummerieren Sie rechtzeitig Ihre Knochen, falls auf der Piste doch mal was passiert, könnte es zu unliebsamen Verwicklungen mit anderen Unfallteilnehmern kommen (entstand so vermutlich vor langer, langer Zeit wegen einer fehlenden Rippe die Frau? - Verm.d.A.). (3) Und wenn dann tatsächlich was passiert: Zähne (falls noch vorhanden) zusammenbeißen, Warndreiecke in alle Richtungen und ausreichender Entfernung aufstellen - und falls Sie im Tiefschnee abseits aller Pisten stecken: auf günstiges Tauwetter warten.
Jetzt erst kann Sie nichts mehr erschrecken!
Sonntag, 9. November 2008
Klappe, zweiter Versuch...und Aktion!
Und doch ging es wieder daneben!
Kein Marsianer hatte nämlich mit der weiterentwickelten Fernsehkultur auf der Erde gerechnet, und so platzten den Invasoren schon nach einem kurzen Blick auf das übliche Nachmittagsprogramm der Erdlinge der Schädel. Auf der Erde selbst führte man daraufhin zur Feier der Abwehr der außerirdischen Invasion den TV-Day* ein, an dem dann (nach marsianischen Maßstäben) seither nur Schrott auf allen Kanälen gesendet wird.
*viele Erdlinge bekamen von der außerirdischen Bedrohung natürlich nichts mit, und wundern sich vielleicht den einen oder anderen Tag, das gerade heute anscheinend nur Schrott in der Glotze läuft
Freitag, 24. Oktober 2008
Der Nebel des Grauens...
Sonntag, 28. September 2008
Orakelhakliges
"Ok, dann sperr´ mal Deine Lauscher auf, die Sache ist die...ach was soll`s, wenn ich Dir jetzt den ganzen Scheiß erklären würde, ging`s sowieso über Deinen Horizont. Am besten, Du machst jetzt den Abflug und vergißt die Sache."
Als der Ratsuchende, sichtlich verwirrt über die rätselhafte Antwort, sich erhob, um zu gehen, rief ihm das Orakel noch nach: "Heee...und was ist mit der Kohle? Glaubst Du, ich sitze hier den ganzen Tag lang einfach so `rum und hätte Spaß daran, mir den verdammten Quatsch umsonst anzuhören?"
Daraufhin kramte der nach wie vor nicht schlauer gewordene eine Münze (die er in diesem Fall vielleicht besser in den Kauf einer aktuellen Enziklopädie investiert hätte) aus der Tasche und eilte nun schleunigst davon, bevor dem Orakel womöglich noch etwas einfiel.
Sonntag, 14. September 2008
Reisefieber
"Hast du den Gashahn auch wirklich zugedreht?", fragte Sie ihn zum vierten oder fünften Mal.
Plötzlich knallte es hinter ihnen, das Haus fiel in sich zusammen und verwandelte sich in einen Haufen Schutt.
"Ist deine Frage damit beantwortet?", meinte er beiläufig, während er einen Blick auf seine Armbanduhr warf. "Wo bleibt dieses verdammte Taxi? Wir sind ohnehin schon verdammt spät dran..."
Montag, 11. August 2008
Neuer Doping-Skandal...
So geschehen in Kleinniederhinterstdorf, wo Frau Elsa S. ihrer Tochter mit verbotenen Mitteln beim Blockflötenunterricht nachhalf. Zugegeben, die Tochter spielte so grottenschlecht und mit so wenig Eifer, das sogar selbst ein illegaler Schub von allen genervten Musiklehrern der Schule mehr als begrüßt worden wäre, nichtdestotrotz aber darf auch hier die Chancengleichheit nicht verloren gehen.
Montag, 28. Juli 2008
Was andere Snobs nicht machen
Sonntag, 6. Juli 2008
Schlagzeilen-Futter (1)
Viele Heiratswillige atmen auf, statt dem Gang zum Standesamt genügt bald die Unterschrift vom Betreiber der nächsten Currywurst- oder Kebab-Bude um die Ecke. Hier sieht der Vorsitzende der Fettbrutzler-Vereinigung eine große Chance für seine Mitglieder, warnt jedoch gleichzeitig vor den Discountern, die nun neben Telefonkarten-Verträgen möglicherweise jetzt auch mit Billig-Heiratsanträgen auf den Markt kommen könnten.
Frauenrechtsvorkämperin A. Schwarzer geht diese Liberalisierung indessen noch nicht weit genug. Sie strebt vielmehr eine Zukunft an, die einen Gang zum Ersatz-Standesamt ganz ohne Männer ermöglichen könnte.
Blitzumfragen zum Thema auf der Straße zeigten ein klares Meinungsbild: viele Befragte sprachen sich für ein Klasse!, Wassis? bis hin zu Miregal! aus.
Donnerstag, 12. Juni 2008
EM-Schnipsel
Herr Thorward hatte sich, die übliche Qualität der Kartoffelchips erwartend, eine entsprechend ordentliche Portion des auf dem Tisch bereitstehenden Produktes in den Rachen geschüttet, und wäre daran anschließend fast erstickt! Dem Himmel sei Dank, das sich Herr Thorward genau in diesem Moment heftig über ein gegnerisches Tor erzürnen mußte, sonst wäre es wohl zukünftige gemütlichen Stunden vor dem Fernseher geschehen gewesen.
Der Grund: fettarme Ware, der das nötige Fett als Gleitmittel fehlte. In diesem Sinne ein eindeutig regelwiedriges Verhalten, das klar die Rote Karte - und damit das Aus auf dem häuslichen Teppichrasen der Thorwards - verdiente.
Samstag, 24. Mai 2008
Herzog de Odorant`s Kreuzzug im Achselhöhlenland
Dem Herzog schauderte, als er das erste Mal seinen Fuß in das Achselhöhlenland setzte: Ein unbeschreiblicher Geruch drang einem da in die Nase! Was daher rührte, das die Drüsen, die Bewohner jenen Landes, nicht nur hinter dem Mond lebten, sondern überdies einfach ihren Müll vor die Haustür zu kippen pflegten! Was unweigerlich dazu führte, daß der Dreck in diesem besonders warmen und feuchten Klima dahinrottete und permanent zum Himmel stank.
Herzog de Odorant ließ also eine Fahne anfertigen und darauf schreiben: Das soll eine Ende haben! Dann stürzte er sich, mit erhobenem Schwert in der Hand, in den heiligen Kampf, aufdaß man hier wieder frei aufatmen könne.
Allein, dieser Kampf entwickelte sich bald zum zermürbenden Kleinkrieg, denn hinter jedem Haarbaum lauerte der Feind und stand, kaum das man ihn hier niedergerungen hatte, an anderer Stelle hinter einem wieder auf wie eine starrsinnige, siebenköpfige Hydra. Selbst die Rodung der Wälder half da augenscheinlich wenig, und bald dämmerte dem wackeren Herzog: da hast Du Dir eine Aufgabe fürs Leben eingebrockt!
Donnerstag, 1. Mai 2008
Beunruhigendes von Deutschlands Äckern
„Wer war das?“, rief Bauer Rüble zornentbrannt und blickte sich nach allen Seiten um, während er fluchend krümelige Erde ausspuckte. Irgendwo kicherte es, aber natürlich meldete sich niemand – und einen Schuldigen unter Tausenden herauspicken, wo praktisch einer aussah wie der andere?
Selbstverständlich hatte sich Rüble, als das zum ersten Mal passiert war, beim Lieferanten erkundigt, ob man denn vielleicht heimlich an den Genen der Pflanzlinge herumgedoktert habe? Was ebenso selbstverständlich prompt verneint wurde. Aber es blieb dabei: die Weißkohlköpfe in diesem Jahr benahmen sich eindeutig anders als ihre Vorgänger! Von denen war nämlich keiner auch nur auf die Idee gekommen, ihm zum Spaß ein Bein zu stellen, damit er mit der Nase voran im Acker landete.
Das folgende Na wartet, irgendwann erwische ich schon noch einen von euch! mußte in so manchem Kohlkopfohr denn wohl auch mehr wie eine leere Drohung klingen - wobei Bauer Rübli andererseits ja schon froh sein durfte, das es bei diesen harmlosen Scherzen blieb...
Samstag, 19. April 2008
Oster Vor-Lese
Die Piraten der neuesten Generation griffen heutzutage eher zu simplen Tricks: zum Beispiel als seriöse Geschäftsleute im Nadelstreifen enterten sie das Kreuzfahrtschiff - kein Mensch würde sie je wiedererkennen, wenn sie später Anzug und Krawatten ablegten.
So räumten sie ohne Probleme nicht nur den schweren Inhalt des Schiffstresors, sondern auch das leichtere Tages-Geschmeide der Damen in ihre Lederaktenkoffer, ohne auf geringsten Widerstand zu stoßen.
Die Männer blickten kaum vom Spieltisch auf, während die Damen sich gar ob der ihnen entgegengebrachten Aufmerksamkeit geehrt fühlten. Die Schiffsbesatzung selbst schöpfte erst ansatzweise Verdacht, als die Piraten anschließend schon auf ihrem alten, der Kleidung kaum angemessenen, rostigen Schnellboot die Weite des Meeres suchten.
Das der Trick sich bald herumsprechen würde, stand natürlich zu erwarten, aber nachdem bald Ostern ins Haus stand, bot möglicherweise die Tarnung als Osterhasen die nächste Ausweichmöglichkeit. Aus diesem Grund der Ratschlag: Trauen Sie keinem Osterhasen, auch wenn er noch so schokoladenäugig dreinblickt!